Maier’s Monthly ist ein persönlicher Brief - einmal im Monat. Mit Gedanken, Beobachtungen, kleinen Inspirationen und Dingen, die gerade wichtig sind.
— Anna Maier

Maier’s Monthly - Januar 2026

Schön, dass du hier bist.

Maier's Monthly ist ein persönlicher Brief - einmal im Monat. Mit Gedanken, Beobachtungen, kleinen Inspirationen und Dingen, die gerade wichtig sind.

Weil wir alle zwischendurch einen Moment zum Innehalten brauchen. Zum Reflektieren, Neu-Ausrichten.

Wie ein Austausch unter Freunden bei einem Tee oder Kaffee, einem Chai-Latte oder einer heissen Schokolade.

Gedanken zum Jahresstart

Der Januar fühlt sich oft an wie ein leiser Übergang.
Nicht mehr ganz Anfang.
Noch nicht richtig unterwegs.

Ein Monat zwischen Einatmen und Losgehen.

Manches sortiert sich fast von selbst.
Gedanken finden neue Plätze.
Gespräche bekommen Tiefe.
Und kleine Momente zeigen, wie viel bereits da ist.

Vielleicht ist der Januar gar kein Startschuss,
sondern ein sanftes Ankommen.
Ein Sich-Ausrichten.
Ein Blick nach innen –
nicht um zu suchen,
sondern um zu erkennen.

Zwischen all den Stimmen draussen
gibt es diese ruhigen Augenblicke,
in denen Klarheit ganz selbstverständlich entsteht.
Ohne Druck.
Ohne Eile.

Und plötzlich wird spürbar:
Das Jahr liegt nicht vor dir wie eine Aufgabe.
Sondern wie ein offener Raum.

Mit Licht.
Mit Möglichkeiten.
Und mit der Freiheit,
ihn in deinem eigenen Tempo zu betreten.

Five Favourites - Januar 2026

Die Five Favourites sind keine Bestenliste.
Sie sind Anker.
Dinge, Gedanken und Momente, die mich in diesem Monat begleitet haben –
und die vielleicht auch bei dir etwas zum Klingen bringen.

1. Kunst als Teil des Moments

Vor genau einem Jahr, im Januar 2025, erhielt ich vom Gastgeberpaar des Gourmet Restaurants Apriori einen Auftrag, der mich sofort berührt hat:
Für eine Ecke des mit einem Michelin-Stern und 15 Gault-Millau-Punkten ausgezeichneten Lokals durfte ich Kunst schaffen – mit komplett freier Hand.

Freiraum ist ein Geschenk.
Und genau das machte diesen Auftrag so besonders.

Als ich die drei mit Echtgold gefertigten und mit Resin überzogenen Werke präsentierte, war dieser eine Moment da:
Gänsehaut.
Nicht nur bei mir, sondern auch bei Rita und Domenico Miggiano.
Wie schön einfach. Ein Perfect Match.

Was mich daran bis heute fasziniert:
Kunst ist hier kein Beiwerk.
Sie ist Teil des Erlebnisses.
Wie ein guter Gang – sie bleibt.

Kurz darauf speisten mein Mann und ich am Valentinstag im Apriori.
Und waren restlos begeistert.
Ein Ort, an dem sich Sorgfalt auf dem Teller und an der Wand begegnen.
Vielleicht auch eine Idee für dich und deinen Lieblingsmenschen.

Eine der meistgestellten Frage an mich als Künstlerin: Wie kommt der Resin-Überzug auf das Bild? Über den nachfolgenden Link siehst du, wie A Timeless Glow zu seinem Glanz kam.

2. Selbstfürsorge

Hörst du auf deine innere Stimme?
Und ist sie laut genug, dass du ihr zuhörst?

Selbstfürsorge wird oft als Rückzug verstanden.
Für mich fühlt sie sich eher wie ein gutes Zuhören an, das von Handeln gefolgt ist.
Reflektieren.
Justieren.

Dieser Januar war für viele genau das: innehalten.
Und sich wieder dem zuwenden, was wirklich trägt.

Bei mir ist es das Malen.
Aktuell entsteht mein 121. Kunstwerk – ein Auftragswerk als Hochzeitsgeschenk.
Was für eine Ehre.
Schicht für Schicht, intuitiv, ohne Eile.

Es tut gut, wieder Zeit und Musse zu haben.
Nicht alles gleichzeitig zu müssen.
Und zu spüren, dass manches genau dann entsteht,
wenn man aufhört, es zu erzwingen.

Das Richtige zur richtigen Zeit.

3. Mein Buchtipp

Mich hat diesen Monat das Buch 199 Fragen an dich selbst
des deutschen Rappers Michael Curse Kurth begleitet.

Ein sehr persönliches Buch.
Offen, ehrlich, unaufgeregt.
Es stellt Fragen – und gibt Antworten.
Nicht laut, nicht belehrend, sondern nahbar.

Beim Lesen musste ich oft an mein eigenes Schreiben denken.
An Lebensphasen, in denen Fragen wichtiger sind als fertige Lösungen.
In denen man nicht schneller, sondern ehrlicher werden möchte.

Dieses Buch liest man nicht am Stück.
Man lebt damit.
Und nimmt einzelne Gedanken mit in den Alltag.

4. Belonging Board

Vielleicht kennst du das auch:
Ein Vision Board, das weniger antreibt
und mehr erinnert.

Ein Belonging Board ist kein Plan für mehr.
Es ist ein Reminder für all das Schöne,
das bereits da ist.

Es geht nicht darum, wohin man noch müsste.
Sondern darum, wo man bereits zuhause ist.
In Gedanken, Gefühlen, Bildern.

Weniger Ziele.
Mehr Verankerung.
Dieses stille Gefühl, am richtigen Ort zu sein –
auch mitten im Wandel.

Gerade empfinde ich Zugehörigkeit als wertvoller
als jede Form von Optimierung.

5. Ein kleiner Luxus

Manchmal kommt eine Nachricht genau im richtigen Moment.
„Ich würde dich gerne zu einem Hydrafacial einladen –
das tut dir bestimmt gut.“

Oh ja. Wie recht sie hatte, die gute Gigi, Gründerin von Brauenkult
(ja, sie macht auch ganz tolles - weil natürlich aussehendes - Microblading).

Und weil Grosszügigkeit geteilt werden darf,
schenkt sie dir im Februar 2026
10 % auf deine nächste Behandlung
wenn du ihr meinen Namen zuflüsterst.

Pflege als Pause vom Alltag.
Zeit für dich.

Was im Februar anklopft

Eine bewusste Auszeit.
Bevor es wieder so richtig losgehen darf.

Die Suche nach einem neuen Kunstatelier.
Ein umgebautes Bauernhaus, ein Schopf mit Garten –
oder vielleicht ein kleines Ladenlokal mit Schaufenster.

Falls du etwas weisst oder hörst,
lass es mich gerne wissen.

Und ich freue mich auch einfach so
über dein Feedback zu diesem Maier’s Monthly.

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Kein Lärm.
Kein Müssen.
Ein Brief.

Für dich.


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