Maier’s Monthly - Februar 2026

Newsletter No 2

Schön, dass du hier bist.

Es hat mich ehrlich aus den Socken gehauen, wie viele neue Anmeldungen es gab für Maier’s Monthly. Dankeschön. Es ist (m)eine Möglichkeit, unabhängig von Plattformen mit euch auszutauschen und in die Tiefe zu gehen.

Habe wieder einiges mit euch zu teilen.

VERTRAUEN.
Dass zur richtigen Zeit das Richtige passiert

Ich habe in den letzten Wochen so oft über Vertrauen nachgedacht — nicht nur im Leben allgemein, sondern ganz konkret in meinem künstlerischen Alltag. Wie oft habe ich in den letzten Monaten gespürt: Es fügt sich. Dinge, die länger gedauert haben als geplant. Türen, die erst öffnen, wenn du schon fast gehen willst. Menschen, die plötzlich da sind, ohne dass du sie gesucht hast.

Und dann gibt es diese Tage, an denen alles Sinn macht.

Gestern kamen zwei Zusagen.
Für mein neues Kunst-Atelier ab Herbst.
Und für eine Übergangslösung, bis es so weit ist.

Am selben Tag.

Ich sass da und musste lächeln. Es war einfach da. Dieses stille Wissen: Es ist richtig. Genau so.

Vertrauen bedeutet für mich nicht, nichts zu tun. Im Gegenteil. Ich habe gesucht, besichtigt, gerechnet, gezweifelt. Aber irgendwo darunter war dieses vertrauensvolle Gefühl, dass sich etwas Entscheidendes bereits formt.

Noch am Montag, bei einem Mittagessen mit meinem Mann (den entsprechenden Restaurant-Tipp findest du weiter unten), sagte ich zu ihm:
„Weisst du, ich spüre, dass die Lösung ganz nah liegt. Und wenn sie sich zeigt, werde ich es sofort wissen.“

Und genau so war es.

Vielleicht ist Vertrauen genau das.
Dranbleiben, auch wenn sich der Grund nicht sofort erschliesst. Offen bleiben, auch wenn man vielleicht gar nicht mehr mag. Und innerlich ruhig genug sein, um den Moment zu erkennen, wenn er da ist.

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Five Favourites

Die Five Favourites sind keine Bestenliste.
Sie sind Anker.
Dinge, Gedanken und Momente, die mich in diesem Monat begleitet haben –
und die vielleicht auch bei dir etwas zum Klingen bringen.

1. Kunst, die Schatten wirft

Von der Kunst, die Kunst maximal wirken zu lassen

„Echoes Of Light“ ist kein lautes Bild. Es wirkt. Es trägt. Es verändert einen Raum nicht durch Grösse, sondern durch Resonanz.

Bei meiner Kundin war zunächst ein Platz über dem Sofa vorgesehen. Klassisch. Sicher. Verständlich.

Doch während wir an der Bar der offenen Küche sassen und Kaffee tranken, fiel mein Blick auf eine hohe, leere Wand, die zwei Stockwerke miteinander verbindet. Ein Spot war bereits darauf gerichtet. Licht. Höhe. Stille.

Ich sagte: „Darf ich einen Vorschlag machen?“

Und in diesem Moment war alles klar.
Es brauchte Raum. Vertikalität. Luft zum Atmen.

Das sind für mich die intensivsten Augenblicke meiner Arbeit — mein Full-Circle-Moment: Wenn Kunst nicht einfach hängt, sondern wirkt. Wenn sie Licht bekommt. Präsenz.

Und wenn spürbar wird: Genau hier beginnt sie zu leben.

Spot on: “Echoes Of Light” im neuen Zuhause

Kunst begleitet mich mein ganzes Leben. Eigentlich schon, bevor ich überhaupt geboren wurde. Falls du etwas tiefer abtauchen möchtest in meine Kreativwelt:

2. Ein Ort mit Seele

Das Gartenfenster in Dürrenroth

«Frau Gartenfenster» Alexandra Kaderli Mathys und ich haben uns über Instagram kennengelernt. Unterschiedliche Wege, unterschiedliche Regionen — und dennoch sofort dieses Gefühl von Vertrautheit.

Nun habe ich endlich ihr Gartenfenster in Dürrenroth besucht — ein Ort voller Charakter.

Altes Holz. Geschichte im Material. Patina mit Tiefe.

Einige besondere Stücke durften mit nach Hause und bekleiden eine bisher nackte Wand in unserem Flur. Sie bringen Wärme. Echtheit. Und Ruhe.

Und weil das Gartenfenster nicht nur schön aussieht, sondern auch wunderbar duftet, darf ich heute etwas weitergeben an jemanden von euch.

Wir verlosen eine Duft-Geschenkbox aus der Gartenfenster-Duftlinie im Wert von CHF 79.

Exklusiv für meine Newsletter-Community.

Wenn du teilnehmen möchtest, schreibe bitte bis Samstag, 28. Februar 2026, 18:00 Uhr in die Kommentarspalte unter diesem Blog.

Die Verlosung erfolgt per Zufallsprinzip. Die benachrichtigte Person wird persönlich per E-Mail informiert.

Als hätte alles immer schon hierhergehört

3. Mein Buchtipp

«Die dritte Freundin» von Araminta Hall

Dieses Buch hat mich nicht sofort reingezogen.
Eher überrascht.

Es beginnt leise. Fast harmlos. Eine Freundschaft, die eng ist. Vielleicht zu eng.

Und dann verschiebt sich etwas. Wahrnehmungen kippen. Nähe wird Kontrolle. Vertrauen wird Projektion.

«Die dritte Freundin» ist kein lauter Thriller, sondern ein psychologisches Spiel mit Perspektiven. Es geht um Besitzansprüche, Abhängigkeiten und die Frage, wie gut wir die Menschen wirklich kennen, die uns am nächsten stehen.

Und es ist voller Zitate, die ich mir herausgeschrieben habe, weil ich sie in Ruhe mit in meinen Alltag nehmen möchte.

Zum Beispiel dieses:

«Du wirst geliebt.» Meine Mutter sagte einmal, dass diese Worte mehr ausdrücken als «Ich liebe dich», denn so muss der Mensch selbst entscheiden, was es bedeutet, geliebt zu werden.

Gedankenfutter. Für Momente zwischendurch.

4. Meine Restaurantempfehlung

Cucina Itameshi – eine wilde Ehe zwischen Italien und Japan

Sie war als Pop-Up gedacht – und ist nun definitiv in der Zürcher Altstadt verankert. Hier wird eine Küche serviert, die italienische und japanische Kochtraditionen verbindet.

Diese überraschende Verschmelzung der italienischen und japanischen Küche – erstaunlich harmonisch.

Das Konzept ist bewusst als Sharing angelegt. Kleine Gerichte, die man miteinander teilt. Probiert. Weiterreicht. Es entsteht automatisch eine gemütliche Dynamik am Tisch.

Reduziert. Elegant. Unaufgeregt.

Meine absolute Empfehlung: der Miso Black Cod. Noch nie so einen Fisch gegessen. Und die Udon Cacio e Pepe — ich hätte mich reinlegen können.

Ich mag Orte, die nicht laut sein müssen, um Eindruck zu hinterlassen. Die Atmosphäre ist modern und gleichzeitig warm (nur über die grasgrüne Kunst an den Wänden scheiden sich unsere Geister).

Die Gerichte sind fein komponiert, mit überraschenden Kombinationen, die trotzdem harmonisch bleiben.

Und dieses Geschirr… Ein Träumchen.

Reduziert. Elegant. Unaufgeregt.

5. Füsse im Sand

Was den Zauber der Malediven ausmacht?

Vielleicht dieses Licht, das alles weicher erscheinen lässt.
Vielleicht dieses Wasser, das so klar ist, dass man fast vergisst, wie laut die Welt sonst sein kann.
Vielleicht ist es aber auch dieses Gefühl von Weite — nach aussen und nach innen.

Sobald ich barfuss im Sand stehe, passiert etwas.
Ich werde langsamer. Offener. Dankbarer.

Dieses Mal waren wir zum ersten Mal auf einer neuen Insel. Nicht aus Abenteuerlust, sondern ganz pragmatisch: Obwohl die Kinder inzwischen auf Reisen als «Erwachsene» gelten, wollten wir in einem Bungalow zusammen sein. Nicht getrennt. Nicht verteilt.

Im NH Kuda Rah Resort haben wir genau das gefunden. Einen Maisonette-Bungalow direkt am Strand. Zwei Ebenen, viel Licht, das Meer nur ein paar Schritte entfernt.

Eine kleine Insel im Süd-Ari-Atoll, einer Region, die für ihre spektakuläre Unterwasserwelt bekannt ist. Hier kann man mit etwas Glück bis zu zwölf Meter lange Whale Sharks sehen. Nurse Sharks. Mantas, die lautlos durch das Wasser gleiten.

Tagsüber verschwand jemand unter Wasser und kam mit neuem Selbstvertrauen zurück.
Jemand anderes erzählte abends von Haien, von Korallen, von Farben, die man kaum beschreiben kann.

Und ich sass irgendwann einfach da.
Füsse im Sand. Blick aufs Meer. Und dieses leise Ziehen im Herzen.

Nicht, weil alles perfekt ist.
Sondern weil man in solchen Momenten spürt, wie kostbar Zeit ist.

Die Malediven sind kein Ort, an dem man etwas erlebt, das man abhaken kann.
Sie sind ein Ort, an dem man sich selbst ein Stück näherkommt.

Und genau das bleibt.

Ein kleines Inselparadies im Süd-Ari-Atoll

Was im März wartet

Bereits in wenigen Tagen erhalte ich die Schlüssel zu einem Atelier, einem Altbau mit viel Charme - ich werde euch mitnehmen, wenn ich es einrichte und zu einem Anna-Atelier mache. Auch wenn es «nur» eine Übergangslösung ist, bis ich im Herbst in mein absolutes Traumatelier einziehen darf. Oh mein Gott, ich freue mich so sehr!

Warum ich eine Übergangslösung brauche? Ich brauche dringend Platz, um mich kreativ auszubreiten. Es geht wieder los! Auftragsarbeiten wollen beendet werden und für den späten Sommer ist eine grosse Einzelausstellung geplant, für die ich gerade ein Konzept entwerfe. Habe da etwas in Gedanken, das wunderbar in diese Lebensphase passt. Etwas zwischen Traum und Realität.

Stay tuned.

Das war’s auch schon wieder für diesen Monat. ;-)

Freue mich immer über den Austausch mit euch – am liebsten unten in der Kommentarspalte.

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