Maier’s Monthly - April 2026
Newsletter No 4
Die Zeit. Die Zeit.
Und wieder ist ein Monat vergangen, leise, fast unbemerkt –
wie ein Atemzug, den man erst wahrnimmt, wenn man innehält.
Ich habe mir in diesem Monat etwas vorgenommen, das einfacher klingt, als es ist:
dreimal täglich fünfzehn Minuten Pause.
Nicht als Luxus.
Sondern als Notwendigkeit.
Denn wir funktionieren oft wie Maschinen,
die glauben, unendlich laufen zu können –
bis sie uns irgendwann daran erinnern,
dass auch ein Motor Ruhe braucht.
Vielleicht kennst du das.
So viele von euch haben mitgemacht.
Und ich finde diesen Gedanken sehr schön:
dass wir, irgendwo zwischen Alltag, Verantwortung und all dem, was ist,
gemeinsam versucht haben, kurz stehen zu bleiben.
Falls du dazugehörst – erzähl doch.
Was hat dir geholfen?
Und was war schwierig?
Ich bin ehrlich: Ich habe es nicht immer geschafft.
Aber genau darum geht es.
Nicht perfekt zu pausieren.
Sondern überhaupt anzufangen.
Gerade bin ich im Tessin.
Eine Woche, die sich anfühlt wie ein sanfter Abstand zum Rest der Welt.
Licht auf der Haut.
Sonne. See. Sehnsuchtsort.
Zeit, die sich plötzlich wieder dehnt.
Und vielleicht ist es kein Zufall (was ist schon Zufall?),
dass mich in diesem Monat auch in meiner Kunst
ein Thema besonders begleitet hat:
Zeit.
Ich durfte ein ganz besonderes Auftragsbild malen –
für ein Paar, das heiratet.
Ein Werk, das sie durch ihr gemeinsames Leben begleiten soll.
Entstanden ist „Time In Motion“.
Ein Titel, den jemand aus meiner Community dem Bild gegeben hat.
Und ich hätte keinen passenderen finden können.
Zeit.
Sie fliesst.
Sie verändert.
Sie trägt uns – manchmal sanft, manchmal fordernd.
Und doch versuchen wir immer wieder, sie festzuhalten.
In Momenten. In Erinnerungen. In Bildern.
Dieses Werk hat mich auf so vielen Ebenen beschäftigt.
Und dies ist genau das der Kern von allem,
was ich im April gespürt habe:
dass wir Zeit nicht kontrollieren können –
aber wir können entscheiden, wie bewusst wir sie leben.
Time in Motion. Mehr Gefühl als Moment.
Deine Kunst des Lebens
Wenn auch du mit dem Gedanken spielst,
ein persönliches Auftragsbild anfertigen zu lassen
- dein Kunstwerk fürs Leben -
schreib mir gerne unverbindlich.
Ich nehme mir bewusst Zeit für den Austausch:
Für dich, deine Gedanken, deine Wünsche.
Five Favourites
Und jetzt nehme ich dich mit dorthin,
wo alles ein bisschen leichter wird:
Rund um den Lago Maggiore –
wo „La vita è bella“ kein Spruch ist,
sondern eine Lebenshaltung.
Wo das Dolce far niente plötzlich Sinn ergibt.
Und wo man merkt, wie gut es tut,
einfach zu sein.
1. Da Enzo, Ponte Brolla
Unser Klassiker im Tessin
Unter Glyzinien, zwischen Felsen.
Ein Ort, der sich sofort vertraut anfühlt.
Schattig, lebendig und doch ganz ruhig.
Man sitzt, schaut, bestellt noch ein Glas.
Lässt die Gedanken ziehen.
Und merkt irgendwann,
wie die Zeit langsamer wird.
Ein Platz zum Bleiben.
Und immer wieder Zurückkommen.
Da Enzo. Für Dichter, Denker und Genussmenschen.
2. Tiffany, Luino
Ein kleines Juwel auf der anderen Seeseite
Direkt am Wasser, fast ein bisschen versteckt.
Inmitten eines verwunschenen Gartens.
Mit kleinen Plätzchen, wo du verweilen kannst.
Vielleicht kommst du mit dem Boot,
vielleicht über die Küstenstrasse –
und bleibst länger als geplant.
Spätestens beim Sonnenuntergang
verstehst du, warum.
Tiffany. Für Momente, die bleiben.
3. Milano, Verbania
Ein Ort wie aus einer anderen Zeit
Ein Hauch von Eleganz,
fast ein bisschen wie aus einem Film.
Feine Details, liebevoll eingerichtet,
mit Blick auf den See.
Hier ziehen sich die Mittagessen in die Länge.
Gang für Gang.
Gespräch für Gespräch.
Und danach ein Spaziergang durch die Gassen,
leicht, zufrieden,
mit genau dem richtigen Gefühl von Dolce Vita.
Milano. Für lange Gespräche und leise Eleganz.
4. Osteria Borei, Brissago
Für alle, die Ruhe und Abgeschiedenheit lieben
Hoch oben über dem Lago Maggiore.
Ein kleines Steinhaus, eine Wiese,
und dieser weite Blick über den See.
Der Weg dorthin ist kurvig,
langsam, bewusst.
Und genau das gehört dazu.
Oben angekommen wird es still.
Und plötzlich ist alles ganz klar.
Hier dreht die Welt noch etwas langsamer.
Genau richtig.
Osteria Borei. Ein Weitblick, der still macht.
5. Scurone, Cannobio
Unser Geheimtipp
Ein kleines Steinhaus, ein Innenhof,
ein Ort, der unscheinbar wirkt –
und genau deshalb besonders ist.
Hier wartet man.
Auf den Tisch. Auf das Essen.
Und ein bisschen auch auf sich selbst.
Die Ravioli sind hausgemacht.
Und wahrscheinlich die besten,
die wir je gegessen haben.
Zeit spielt hier keine Rolle.
Und genau das macht diesen Ort aus.
Scurone. Ein magischer kleiner Sehnsuchtsort.
Und jetzt zu DIR:
Her mit deinen Ticino- & Italien-Restaurant-Tipps!
Schreib sie gerne unten in die Kommentarspalte.
Lasst uns hier einen Blog zum Speichern gestalten –
für alle Foodies, die bald dorthin reisen.
Was im Mai wartet
Jetzt erst mal: Urlaub.
Durchatmen.
Die Tage nicht zählen, sondern fühlen.
Und danach: zurück ins Atelier.
Mit klarem Blick,
mit neuer Energie,
mit dieser leisen Unruhe, die aufkommt,
wenn etwas entstehen will.
Ich arbeite auf meine nächste Ausstellung hin.
Im September.
Es wird buchstäblich traumhaft.
Warum, erfährst du bald.
Freue mich immer über den Austausch mit euch – am einfachsten über die Kommentarspalte weiter unten.
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Anna
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